Unsere nushu start-up night am 19.06. in Hamburg

Intrapreneurship uncensored!

Bei der nushu start-up night am 19.06. bei Unilever in Hamburg hatten unsere member die Möglichkeit, unterschiedliche Gründer*innen hautnah zu erleben. Das Besondere: der Fokus dieser Start-up night lag auf Intrapreneur*innen, also jene, die intern in einem Unternehmen gegründet haben.

Eingeteilt in Gruppen gab es eine Art Speeddating mit den Intrapreneur*innen: Jede Gruppe hatte pro Start-up 15 Minuten Zeit, alles zu erfahren, was sie interessiert. Wir haben einige Antworten der Gründer*innen für dich zusammengefasst:

  • Obwohl zugehörig zu einem großen Unternehmen, ist man meistens sehr frei in den Entscheidungen und hat von Anfang an sehr viel Verantwortung.

  • Man kann auf Strukturen zurückgreifen, die man als Start-up noch nicht hat oder sich finanziell noch nicht leisten kann. Beispielsweise hinsichtlich Personalwesen, Buchhaltung, Controlling oder bei Rechtsfragen. Außerdem ist die anfängliche Vermarktung einfacher, denn man hat einen großen Namen im Rücken, mit dem man werben kann und muss nicht erst mühsam eine Marke aufbauen. Gleiches gilt bei Kooperations- und Sponsoringanfragen.

  • Man profitiert sehr viel von Erfahrung und Wissen. Man kann sich zu verschiedensten Themen Ratschläge und Tipps einholen – umsonst! Das ist in einem Start-up Gold wert.

  • Viele interne Start-ups sitzen nicht im Unternehmen selbst, sondern haben einen eigenen Standort, den sie sich auch komplett selbst gestalten können. Dadurch bewahren sie sich die Start-up-Mentalität.

  • Das Verhältnis zum Unternehmen ist vergleichbar zu dem eines Investors. Man wird an seinen Businessplänen gemessen und trifft sich regelmäßig um über den Fortschritt zu berichten.  

  • Es ergibt sich eine Win-Win-Situation: Das Start-up erhält finanzielle Sicherheit, der Konzern z.B. eine neue Zielgruppe.

Learnings zum Gründen (Entrapreneurship und Intrapreneurship):

 

  • Drei Faktoren, die stimmen müssen, wenn du gründest: deine Expertise, der finanzielle Aspekt und, ganz wichtig, der richtige Zeitpunkt.

  • Das Gründerteam muss harmonieren! Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass man gut befreundet sein muss – das kann den Erfolg gegebenenfalls sogar schmälern, weil man gegenseitig zu nachsichtig ist und Situationen zu positiv bewertet. Eine gute Idee ist es beispielsweise, mit einem Kollegen oder einer Kollegin zu gründen: hier hat sich in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass man gut zusammenarbeiten kann, man hat aber keine zu persönliche Bindung zueinander.

  • Außerdem wichtig beim Gründerteam: Diversität in Fähigkeiten!

  • ein internes Start-up, vor allem wenn dem ein Thinktank voraus geht, bietet einen super Einstieg ins Gründerleben. Man lernt viel und hat die Chance, es einfach mal auszuprobieren.

Elisabeth Möller
Elisabeth Möller von AINO

2011 startete Elisa mit einem Volontariat bei einem Hamburger Stadtmagazin ihre journalistische Laufbahn. Zur selben Zeit gründete sie zusammen mit Alex Zeidler die Booking & PR-Agentur „Turtle on Toast”, in der sie die PR-Arbeit für junge Nachwuchs-Bands verantwortete. 2015 wechselte Elisa von Print zu Online und wurde Redaktionsleitung beim Freizeit-Guide „HEUTE IN HAMBURG”. Auch nach der Übernahme von HiH durch die Haspa Next, dem Innovationslabor der Hamburger Sparkasse, im März 2017 blieb Elisa Hamburg treu und ist seitdem als Head of Content für die AINO-App tätig.

Patrick Henke
Patrick Henke von AINO

Im Jahr 2012 hat Patrick zusammen mit Jan Becker & Sven Casimir sein erstes Startup gegründet: SessionLine. Ein Netzwerk, in dem man Freizeitaktivitäten teilen und öffentlich zum mitmachen einladen konnte. Aus einer Kampagnenidee für SessionLine ist Mitte 2014 der Freizeit-Guide „HEUTE IN HAMBURG“ entstanden, der sich einer großen Beliebtheit erfreut hat. Im März 2017 ist HiH von der Haspa Next übernommen worden und seit dem ein Teil der App AINO Hamburg.

Pidder Seidl
Pidder Seidl von comdirect Start-up Garage

Pidder Seidl arbeitet bei der comdirect bank im Bereich Innovationmanagement und Business Development als Head of comdirect Startup Garage. Hierbei hat er sich intensiv mit den Themen Startups, Intrapreneurship und Innovationen in der Finanzbranche beschäftigt. Vor seiner Zeit bei der comdirect bank hatte er sein eigenes Startup gegründet und war als selbstständiger Unternehmensberater tätig. Durch verschiedene Auslandssemester und Studienreisen konnte er Vorlesungen an sieben Universitäten in sechs verschiedenen Ländern aus drei Kontinenten besuchen. Seine Studienabschlüsse machte er an der Universität Liechtenstein in Master of Science: Entrepreneurship und an der Universität Hamburg in Bachelor of Arts: Sozialökonomie mit Schwerpunkt Marketing.

Wiebke Nadzeika
Wiebke Nadzeika von Club of Cooks

Wiebke Nadzeika ist Head of New Business & Partnerships bei VidClubs – dem G+J Social Media Publisher. Die studierte Medienmanagerin (MBA) und Bewegtbild-Expertin hat für G+J das Food-Influencer Netzwerk “Club of Cooks” aufgebaut sowie weitere Social Communities und Branded Clubs, die von VidClubs betrieben werden (Mamiklub Bakeclub, Mealclub, Klub der Kerle) aus der Taufe gehoben.

Jennifer Schäfer
Jennifer Schäfer von JustWash

Jennifer hat Kommunikationsmanagement in Köln und Business Marketing in Glasgow studiert. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst auf Agentur- und Unternehmensseite, bevor sie 2013 ihr erstes Start-Up in Fashion Tech gründete. Seit März 2019 ist sie Co Founder von JustWash.

Jan-Eric Syring
Jan-Eric Syring von JustWash

Ich habe vor gut 3 1/2 Jahren bei Unilever im globalen und lokalen Brand Management angefangen, wo ich unter anderem Dove und Rama Cremefine betreut habe. Nach einer Stelle im eCommerce habe ich dann das Start-up Justwash, eine neue Online-Waschmittelmarke, aus Unilever herausgegründet.

Du bist noch kein member und möchtest bei unseren nushu events dabei sein? Melde dich jetzt zu einem Kaffeedate an!